Obst- und Gartenbauverein blickt auf 100 Jahre währende Historie zurück

So schreibt es die Siegener Zeitung vom 20.9.2019. Hier ein Auszug:

Es war der 23. März 1919, als sich 23 Freudenberger Gartenfreunde zusammenfanden, um den Obst- und Gemüsebauverein aus der Taufe zu heben. „Einer öffentlichen Einladung folgend versammelten sich am Samstag Abend eine Anzahl hiesiger Bürger im Hotel Klein, um unter dem Vorsitz des Herrn Amtmann Middeldorf zur Gründung eines Orts- Obst- und Gemüsebauvereins zu schreiten“, heißt es in einem Artikel der Siegener Zeitung vom 25. März 1919. „Auf allseitigen Wunsch“ habe Amtmann Middeldorf den Vorsitz übernommen – das Fundament für die kommenden Jahrzehnte war damit gelegt.

Im Mittelpunkt des Vereinslebens standen und stehen die Förderung der Gartenkultur, der Naturschutz sowie die Landschaftspflege. 1998 erwarb die Stadtsparkasse eine Streuobstwiese in Büschergrund und überließ diese dem Obst- und Gartenbauverein zur kostenlosen Nutzung. „Das ist bis heute ein voller Erfolg“, meint Friedhelm Geldsetzer. Mittlerweile seien dort alle Freudenberger Lokalsorten vorhanden. Immer wieder finden Schulklassen und Kindergartengruppen den Weg zur Streuobstwiese. „Wie kommt der Apfel an den Baum? Wie kommt der Apfel in die Flasche? Es ist immer wieder faszinierend, wie sehr man die Kinder fesseln und begeistern kann“, sagt Geldsetzer mit leuchtenden Augen.

Wenn gerade einmal keine Pflegearbeiten anstehen, kommt die Geselligkeit im Obst- und Gartenbauverein natürlich nicht zu kurz. Einen Teil dazu trägt Hochprozentiges aus der Flasche bei. Bereits 2016, dem Gedenkjahr an das Feuer im Alten Flecken im August 1666, ließ der Verein durch eine Brennerei einen eigenen Apfelbrand herstellen – den „Flecker Altstadtbrand“.

Und auch im Jubeljahr könne man „einen hervorragenden Apfelbrand, hergestellt aus unseren Lokalsorten, präsentieren“, frohlockt Friedhelm Geldsetzer – und freut sich, dass er als 1. Vorsitzender im Jubiläumsjahr einen starken Vorstand an seiner Seite weiß. Thomas Stähler (2. Vorsitzender), Cornelia Helmer (Schriftführerein), Erhard Hebel (Kassierer) sowie die Beisitzer Edeltrud Bender, Irmhild Völkel, Dr. Kerstin Ettl, Jürgen Bauch und Heike Bauch sind voller Tatendrang, den Verein fit zu machen für die nächsten 100 Jahre.

„Die Mitglieder leisten einen wichtigen Beitrag zur Sicherung einer lebenswerten Umwelt“, sagt Geldsetzer: „Die aus Liebe zur Natur erwachsene Verantwortung für die Bewahrung einer intakten Umwelt soll auch künftig die Arbeit des Vereins bestimmen.“

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