0

Südwestfälischer Apfeltag ein voller Erfolg

Das von dem Apfel eine besondere Faszination ausgeht wissen die meisten. Und so schien es auch nur folgerichtig, dass der Südwestfälische Apfeltag im Technikmuseum Freudenberg ein voller Erfolg werden würde. Rund 700 Besucher drängten daher am vergangenen Sonntag ins Technikmuseum welches in Zusammenarbeit mit dem Obst- und Gartenbauverein Freudenberg e.V. einen Tag lang den Apfel näher unter die Lupe nahm. Friedhelm Geldsetzer, 2. Vorsitzender des Technikmuseums war denn ob so viel Zuspruch mehr als zufrieden. Neben Informationen durch fachkundige Pomologen rund um den Obstbau und der Vorstellung lokaler, traditioneller Apfelsorten wurden auch neuere Sorten vorgestellt. Vor der Hausmosterei drängten sich die Besucher mit neugierigen Blicken. Schließlich bekommt man nicht jeden Tag zu sehen, wie frischer Apfelsaft dem Apfel entlockt wird. Der Schmeckte dann nicht nur den Besuchern, sondern bildete auch die Grundlage für Apfelgelee, der ebenfalls vor Ort in der großen Maschinenhalle des Museums vor den Augen der Besucher gekocht wurde.

Duftend frisch auch der Apfelkuchen aus dem Ofen noch leicht warm serviert. Wegen des großen Andranges hieß es dann um 15:00 Uhr. Der Kuchen ist aus. Doch ein Grund für lange Gesichter war das nicht. Kurzerhand und ohne Unterbrechung nahm die Museumseigene Cafeteria ihren Betrieb auf und versorgte die nachmittäglichen Besucher mit frischen Waffeln und Kaffee. Für das leibliche Wohl war also bestens gesorgt! Vor Ort führte Friedhelm Geldsetzer einen Pflanzschnitt an jungen Halbstämmen vor und erläuterte mehrmals an diesem Tag das nötige Fachwissen in Kurzform. Aber: Ohne Biene keine Bestäubung. Und ohne Bestäubung kein Apfel. Kein lecker Gaumenschmaus. Ein Thema das spätestens seit dem großen Bienensterben unserer Zeit ganz aktuell geworden ist. Vereinsimker präsentierten daher alles Wichtige rund um die Biene. Natürlich auch deren leckeren Honig und weitere Honigprodukte. Offiziell um 17:00 Uhr beendet, leerte sich das Museumsgebäude nur langsam. Für die Museumsmacher aus Freudenberg ein guter Hinweis mit der Veranstaltung voll ins Schwarze getroffen zu haben. 2020 wird der Südwestfälische Apfeltag wieder auf dem Programm stehen.

Quelle: https://www.technikmuseum-freudenberg.de/apfeltag/

Advertisements
0

Tag des Apfels am 7.10. im Technikmuseum

Das Technikmuseum Freudenberg widmet sich , in Zusammenarbeit mit dem Obst- und Gartenbauverein Freudenberg am Sonntag, 7. Oktober, einen Tag lang dem Apfel. Neben Infos durch fachkundige Pomologen und der Vorstellung lokaler, traditioneller Apfelsorten werden auch neuere Sorten vorgestellt. Mit Hilfe einer Hausmosterei wird vor den Augen der Besucher frischer Apfelsaft hergestellt. Für das leibliche Wohl ist gesorgt, werden doch vor Ort verschiedenste Produkte angeboten, in denen Äpfel verarbeitet wurden. Friedhelm Geldsetzer führt zudem einen Pflanzschnitt an jungen Halbstämmen vor und erläutert die Geschichte des Apfels. Und weil auch die Biene zu einer guten Ernte gehört, präsentieren Vereinsimker alles Wichtige rund um die Biene. Der Apfeltag beginnt um 10 und endet um 17 Uhr. Das Technikmuseum hat an diesem Sonntag ausnahmsweise bis 19 Uhr geöffnet.

Weitere Informationen unter: https://www.technikmuseum-freudenberg.de/die-geschichte-des-apfels-eine-kulinarische-reise/

0

Mostsaison beginnt am 24. September

Der Obst- und Gartenbauverein Freudenberg bietet ab Montag, 24. September, allen Gartenfreunden die Gelegenheit, Äpfel in der vereinseigenen Mosterei, Euelsbruchstraße 6, zu Saft beziehungsweise Apfelwein zu vermosten. Die leistungsfähige Obstpresse kann je nach Sorte bis zu 34 Liter Rohsaft aus 50 Kilogramm Äpfeln erzeugen. Des Weiteren verfügt der Verein über eine moderne Abfüllanlage sowie Heiß- und Kaltspülmaschinen. Der gewonnene Saft wird für einige Stunden in modernen Tanks zwischengelagert, pasteurisiert und anschließend heiß abgefüllt. Interessierte können sich ab sofort bei Friedhelm Geldsetzer unter Tel. (01 71) 2 63 02 17 anmelden.

0

Rekordernte bleibt aus

Viele Obstbäume werfen ihre Früchte aufgrund von Hitze und Trockenheit verfrüht ab

Es hätte eine Rekordernte für die Obstliebhaber der Region werden können – doch dann kamen Hitze, Trockenheit und Bienenschwund.

Wer im Frühjahr einen Blick in die Obstgärten und Streuobstwiesen der Region warf, der kam aus dem Staunen gar nicht mehr heraus. Überall zeigten Bäume und Sträucher ihre farbenfrohe Blütenpracht. Später Frost und starker Regen blieben aus, sodass Fachleute zunächst eine mögliche Rekordernte prophezeiten.

Doch diese wird wohl ausbleiben. Hitze, extreme Trockenheit und vor allem unzureichende Bestäubung durch die Bienen ließen den Traum einer ertragreichen Ernte platzen. „Selbst in unserem Lehrgarten, in dem sechs Bienenstöcke untergebracht sind, ist es dieses Jahr nicht gut gelaufen“, bedauert Friedhelm Geldsetzer als Vorsitzender des Obst- und Gartenbauvereins Freudenberg. Die insuffiziente Bestäubung durch die Insekten – vor allem Bienen – führt der Freudenberger auf das außergewöhnlich warme Klima in diesem Sommer zurück; es gebe aber auch Landstriche, in denen die Bestäubung gut funktioniert habe.

Geldsetzer hatte sich Hoffnung auf eine ähnlich üppige Ernte wie im Jahr 1980 gemacht. Damals lief die Mosterei des Vereins bis in den November auf Hochtouren. Es habe schlechte Jahre gegeben, in denen die Mosterei ihren Betrieb erst gar nicht aufgenommen habe, aber eine derartige Enttäuschung wie in diesem Jahr habe er noch nicht erlebt, bedauert der Obst-Experte.

Viele Privatleute kauften vor allem Apfelbäume unter der Prämisse, dass sie möglichst schnell erste Früchte ausbilden. Diese Bäume seien zumeist Flachwurzler und bekämen derzeit Probleme, stellt der Pomologe Theo Morgenschweis fest. „Viele Leute kontaktieren mich, weil ihr Apfelbaum die Blätter hängen lässt. Die meisten wissen aufgrund unzureichender Beratung beim Kauf gar nicht, um welchen Baumtyp es sich handelt.“ Wer einen Flachwurzler im heimischen Garten habe, der solle den Baum im Traufbereich – also in einem Bereich, der ungefähr dem Durchmesser des Blattwerks entspricht – mit mindestens 30 Litern Wasser gießen. Des Weiteren sollte die Grasnarbe um den Baum herum gepflegt sein, da sonst andere Gewächse, wie beispielsweise Unkraut, dem Baum die Nährstoffe entziehen könnten. „Grundsätzlich empfehle ich immer den Kauf eines Obstbaums in einer Baumschule mit entsprechend guter Beratung und etwas mehr Geduld mit der ersten Ernte“, sagt der Neunkirchener.

Wenngleich in diesem Jahr viele keine besonders ertragreiche Ernte erwarten dürfen und vor allem die Äpfel im heimischen Garten wohl eine Nummer kleiner ausfallen werden, so können sich manche Obstliebhaber, deren Bäume ausreichend bestäubt und bewässert wurden, auf einen besonders intensiven Geschmack der sonnengereiften Früchte freuen. Ein weiterer Vorteil ist, dass einige Sorten wie der Rheingoldapfel schon früher reif sind als üblich. Die Hoffnung noch nicht aufgeben sollten „Fans“ der Spätapfelsorten wie Kaiser Wilhelm oder Schmidberger Renette, denn diese könnten durch regenreiche Wochen doch noch eine üppige Ernte erbringen.

Auszug aus Siegener Zeitung vom 25.7.2018

0

Frostspanner

Zum Schutz von Obstbäumen können um die Stämme mit Klebstoff bestrichene Manschetten, sogenannte Leimringe, angelegt werden, an denen die Weibchen hängen bleiben. Da die sterbenden Tiere dann oft ihren gesamten Eivorrat am Leimring ablegen, nutzt diese Bekämpfungsmethode nur dann, wenn der Leimring rechtzeitig vor dem Raupenschlupf entfernt und verbrannt wird. Befinden sich jedoch weitere befallene Bäume im Umkreis von einigen Kilometern, dann ist früher oder später mit einer Neubesiedlung durch windverdriftete Jungraupen zu rechnen.

Quelle: https://de.m.wikipedia.org/wiki/Kleiner_Frostspanner