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Die Mosterei öffnet bereits am 17.9.

Entgegen der ursprünglichen Planung öffnet die Mosterei bereits eine Woche früher und zwar am 17. September.

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Mostsaison beginnt am 24. September

Der Obst- und Gartenbauverein Freudenberg bietet ab Montag, 24. September, allen Gartenfreunden die Gelegenheit, Äpfel in der vereinseigenen Mosterei, Euelsbruchstraße 6, zu Saft beziehungsweise Apfelwein zu vermosten. Die leistungsfähige Obstpresse kann je nach Sorte bis zu 34 Liter Rohsaft aus 50 Kilogramm Äpfeln erzeugen. Des Weiteren verfügt der Verein über eine moderne Abfüllanlage sowie Heiß- und Kaltspülmaschinen. Der gewonnene Saft wird für einige Stunden in modernen Tanks zwischengelagert, pasteurisiert und anschließend heiß abgefüllt. Interessierte können sich ab sofort bei Friedhelm Geldsetzer unter Tel. (01 71) 2 63 02 17 anmelden.

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Rekordernte bleibt aus

Viele Obstbäume werfen ihre Früchte aufgrund von Hitze und Trockenheit verfrüht ab

Es hätte eine Rekordernte für die Obstliebhaber der Region werden können – doch dann kamen Hitze, Trockenheit und Bienenschwund.

Wer im Frühjahr einen Blick in die Obstgärten und Streuobstwiesen der Region warf, der kam aus dem Staunen gar nicht mehr heraus. Überall zeigten Bäume und Sträucher ihre farbenfrohe Blütenpracht. Später Frost und starker Regen blieben aus, sodass Fachleute zunächst eine mögliche Rekordernte prophezeiten.

Doch diese wird wohl ausbleiben. Hitze, extreme Trockenheit und vor allem unzureichende Bestäubung durch die Bienen ließen den Traum einer ertragreichen Ernte platzen. „Selbst in unserem Lehrgarten, in dem sechs Bienenstöcke untergebracht sind, ist es dieses Jahr nicht gut gelaufen“, bedauert Friedhelm Geldsetzer als Vorsitzender des Obst- und Gartenbauvereins Freudenberg. Die insuffiziente Bestäubung durch die Insekten – vor allem Bienen – führt der Freudenberger auf das außergewöhnlich warme Klima in diesem Sommer zurück; es gebe aber auch Landstriche, in denen die Bestäubung gut funktioniert habe.

Geldsetzer hatte sich Hoffnung auf eine ähnlich üppige Ernte wie im Jahr 1980 gemacht. Damals lief die Mosterei des Vereins bis in den November auf Hochtouren. Es habe schlechte Jahre gegeben, in denen die Mosterei ihren Betrieb erst gar nicht aufgenommen habe, aber eine derartige Enttäuschung wie in diesem Jahr habe er noch nicht erlebt, bedauert der Obst-Experte.

Viele Privatleute kauften vor allem Apfelbäume unter der Prämisse, dass sie möglichst schnell erste Früchte ausbilden. Diese Bäume seien zumeist Flachwurzler und bekämen derzeit Probleme, stellt der Pomologe Theo Morgenschweis fest. „Viele Leute kontaktieren mich, weil ihr Apfelbaum die Blätter hängen lässt. Die meisten wissen aufgrund unzureichender Beratung beim Kauf gar nicht, um welchen Baumtyp es sich handelt.“ Wer einen Flachwurzler im heimischen Garten habe, der solle den Baum im Traufbereich – also in einem Bereich, der ungefähr dem Durchmesser des Blattwerks entspricht – mit mindestens 30 Litern Wasser gießen. Des Weiteren sollte die Grasnarbe um den Baum herum gepflegt sein, da sonst andere Gewächse, wie beispielsweise Unkraut, dem Baum die Nährstoffe entziehen könnten. „Grundsätzlich empfehle ich immer den Kauf eines Obstbaums in einer Baumschule mit entsprechend guter Beratung und etwas mehr Geduld mit der ersten Ernte“, sagt der Neunkirchener.

Wenngleich in diesem Jahr viele keine besonders ertragreiche Ernte erwarten dürfen und vor allem die Äpfel im heimischen Garten wohl eine Nummer kleiner ausfallen werden, so können sich manche Obstliebhaber, deren Bäume ausreichend bestäubt und bewässert wurden, auf einen besonders intensiven Geschmack der sonnengereiften Früchte freuen. Ein weiterer Vorteil ist, dass einige Sorten wie der Rheingoldapfel schon früher reif sind als üblich. Die Hoffnung noch nicht aufgeben sollten „Fans“ der Spätapfelsorten wie Kaiser Wilhelm oder Schmidberger Renette, denn diese könnten durch regenreiche Wochen doch noch eine üppige Ernte erbringen.

Auszug aus Siegener Zeitung vom 25.7.2018

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Frostspanner

Zum Schutz von Obstbäumen können um die Stämme mit Klebstoff bestrichene Manschetten, sogenannte Leimringe, angelegt werden, an denen die Weibchen hängen bleiben. Da die sterbenden Tiere dann oft ihren gesamten Eivorrat am Leimring ablegen, nutzt diese Bekämpfungsmethode nur dann, wenn der Leimring rechtzeitig vor dem Raupenschlupf entfernt und verbrannt wird. Befinden sich jedoch weitere befallene Bäume im Umkreis von einigen Kilometern, dann ist früher oder später mit einer Neubesiedlung durch windverdriftete Jungraupen zu rechnen.

Quelle: https://de.m.wikipedia.org/wiki/Kleiner_Frostspanner

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Ernteprognose

Am 7.4. war ich zwecks Kontrolle in unserem Lehr-Garten / Streuobstwiese und in meinem Privat-Garten. Wenn die Temperatur noch einige Tage so anhält, brechen in Kürze die Knospen auf. Im Normalfall könnten wir dann mit einer Rekord-Ernte rechnen. Es sei denn, der liebe Gott beschert uns so eine Wetterlage wie im April 2017. 😢

Friedhelm Geldsetzer

So etwas kann dann auch passieren: